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ARGE Gentechnik-frei - Highlights & Entwicklung

April 1997

Mehr als 1,2 Millionen ÖsterreicherInnen unterzeichnen das Gentechnik-Volksbegehren und deklarieren damit ihren Wunsch für Lebensmittel ohne Gentechnik.

Juni 1997

Greenpeace, Global 2000, Bio-Ernte Austria sowie Unternehmen aus der Lebensmittelbranche rufen die Plattform ARGE Gentechnik-frei ins Leben.

Sept. 1997

Die ARGE Gentechnik-frei legt die erste „Definition für Gentechnik-frei erzeugte Lebensmittel“ vor.

Anf. 1998

Die ersten Produkte mit dem grünen „Gentechnik-frei erzeugt“-Zeichen in den heimischen Supermarkt-Regalen – vorerst primär Bio-Produkte.

April 1998

Der Österreichische Lebensmittel-Codex verabschiedet die erste „Richtlinie zur Definition der Gentechnikfreiheit“.

Aug. 1999

Mit dem Inkrafttreten der EU-Bioverordnung 2092/91 wird die Gentechnik-Freiheit bei Bio-Produkten verpflichtend vorgeschrieben.

Aug. 1999

Die Bäckerei Hager aus Murau bringt erstmals konventionell hergestelltes, Gentechnik-frei gekennzeichnetes Brot und Gebäck auf den (regionalen) Markt.

April 2003    

Toni’s Freilandeier bringt erstmals flächendeckend in ganz Österreich konventionelle, Gentechnik-frei gekennzeichnete Produkte auf den Markt.

Aug. 2003

Die Tirolmilch stellt als erste Molkerei Österreichs einen Teil ihres Sortiments auf Gentechnik-frei um.

Nov. 2003

Die EU-Verordnung zur Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermitteln (EG 1829/2003) schafft neue Rahmenbedingungen für die Kennzeichnung und legt Grenzwerte für Verunreinigungen fest. Einige wesentliche Bereiche (z.B. Produkte von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden oder Produkte, die mit Hilfe von GVOs bzw. durch Fermentation hergestellt wurden) sind von der Kennzeichnungspflicht allerdings ausgenommen.
Dies intensiviert insb. bei tierischen Produkten die Bemühungen für Gentechnik-freie Herstellung.

Aug. 2005

Die NÖM AG stellt ihr komplettes Frischmilchsortiment – mehr als 2.200 Bauern – auf kontrolliert Gentechnik-freie Erzeugung um und löst damit in der Molkereibranche einen massiven Schub aus: Innerhalb weniger Monate stellen u.a. Kärntnermilch, Obersteirische Molkerei, Pinzgau Milch, Stainzer Milch, Berglandmilch und Gmundner Milch auf Gentechnik-freie Produktion um.

2006

Zahlreiche weitere Produktbereiche (Fleisch, Brot & Backwaren, verarbeitete Produkte) bereiten die Umstellung auf Gentechnik-freie Produktion vor.

2006

Ausgelöst durch die Neuregelung der EU-Bio-Verordnung sowie durch Schwierigkeiten bei der flächendeckenden bzw. kontinuierlichen Versorgung mit Gentechnik-freien Futtermitteln, Zusatzstoffen etc. wird die Notwendigkeit einer Neuregelung der Codex-Richtlinie zur Gentechnik-Freiheit erkannt. Unter Federführung des Gesundheitsministeriums befasst sich eine mit allen relevanten Verkehrskreisen besetzte Arbeitsgruppe mit der Neuregelung.

Juni 2007

Verabschiedung der neuen EU-Bio-Verordnung 2092/91 - mit klaren Regelungen zur Definition der Gentechnik-Freiheit bei Bio-Produkten.

März 2008

Novellierung der „Richtlinie zur Definition der ‚Gentechnikfreien Produktion’ von Lebensmitteln und deren Kennzeichnung“ im österreichischen Lebensmittelbuch.

Dez. 2008

Verabschiedung des neuen "Leitfaden zur risikobasierten Kontrolle auf Gentechnikfreiheit", als Basis für die Akkreditierung von Kontrollstellen durch das Wirtschaftsministerium und als wichtige Voraussetzung zur Vereinheitlichung der Kontrollen.

Nov. 2009

Erstmals auch Gentechnik-freies Fleisch: Fleischwaren Berger lanciert Fleisch aus kontrollierter Gentechnik-freier Fütterung.

März 2010

Am 23. März gründet sich in Deutschland der Verband "Lebensmittel ohne Gentechnik". Dieser vergibt ab sofort das deutsche Kontrollzeichen "Ohne Gentechnik".

Juni 2010

Zur einheitlichen Auslobung im gesamten deutschsprachigen Raum bietet die ARGE Gentechnik-frei auch eine (optisch idente) Zeichenvariante mit der Formulierung "Ohne Gentechnik hergestellt" an.

Juni 2010

Die komplette österreichische Milchwirtschaft hat auf kontrolliert Gentechnik-freie Produktion umgestellt.

Herbst 2010

Die österreichischen Legehennenhalter stellen die komplette Frischeier-Produktion auf Gentechnik-freie Fütterung um.

2011

Gemeinsam mit Partnern aus ganz Europa setzt sich die ARGE Gentechnik-frei für eine Harmonisierung der Gentechnik-frei Regelungen innerhalb der EU ein. Es werden die Voraussetzungen für eine europaweit agierende Dach-Plattform für Gentechnik-frei Initiativen - die Plattform Euro GMO-free - entwickelt.

April 2011

Gentechnik-frei stark im Trend: Bereits mehr als 1.500 Lebensmittel sind mit dem Kontrollzeichen "Ohne Gentechnik hergestellt" gekennzeichnet.

Aug. 2011

Gentechnik-freies Schweinefleisch: Erstmals ist Gentechnik-freies Fleisch der Marke "Iboschwein" am Markt erhältlich.

Herbst 2011

Auch im Bereich der Ei-Produkte (für Gastronomie & Lebensmittelproduktion) steigen die führenden Hersteller auf "Gentechnik-frei" um.

März 2012

Ein Großteil der österreichischen Mastgeflügelproduktion (Huhn, Pute) wird auf Gentechnik-freie Fütterung umgestellt.

April 2012

In enger Kooperation mit der ARGE Gentechnik-frei ensteht die Initiative Donau Soja, auf deren Betrieben der Soja-Anbau (Gentechnik-frei, herkunftsgesichert) in der dafür gut geeigneten Donauregion forciert und gefördert werden soll.

Mai 2012

Fixkraft führt als erstes Futtermittelwerk "Ohne Gentechnik hergestellte" Ware.

Juni 2012

Die EU-Kommission startet einen Konsultationsprozess zur möglichen Harmonisierung der nationalen Regelungen für Gentechnik-freie Produktion (neben Österreich: Deutschland, Frankreich, Südtirol, Luxemburg).

Sept. 2012

Der Donau Soja Kongress in Wien stößt auf großes europäisches Interesse.

Sept. 2012

Auf Mit-Initiative der ARGE Gentechnik-frei wird Euro-GMO free als europäischer Dachverband für alle Gentechnik-frei Initiativen bzw. Auslobungsprojekte gegründet.

Dez. 2012

Die ARGE Genechnik-frei legt - gemeinsam mit Österreichs Gesundheitsminister Alois Stöger - konkrete, realisierbare und in mehrjähriger Praxis erprobte Vorgaben für eine allenfalls europaweite harmonisierte Regelung der Vorgaben für Gentechnik-frei Kennzeichnung vor.

Sept. 2013

Die ersten rd. 40.000 Tonnen Gentechnik-freier Donau-Soja kommen auf den europäischen Markt. Ab Spätherbst gibt es erstmals Gentechnik-freie Eier mit Soja aus der Donauregion.

Herbst 2013

Erste Frischeier - Gentechnik-frei und mit herkunftsgesicherter Donau Soja gefüttert - auf dem Markt (bei Hofer, REWE, Spar)

Anf. 2014

Der Leitfaden zur Risikobasierten Kontrolle auf Gentechnik-Freiheit (die wesentliche Grundlage zur Akkreditierung der Kontrollstellen, aus dem Jahr 2009) wird auf Initiative der ARGE Gentechnik-frei neu überarbeitet. Geplante Fertigstellung: Herbst 2014

April 2014

Mit der gegenseitigen Mitgliedschaft vereinbaren die ARGE Gentechnik-frei und die deutsche Partnerorganisation VLOG (Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V.), auf eine gegenseitige Anerkennung der beiden Kennzeichnungssysteme hinzuarbeiten. Ziel: Herbst 2014

April 2016

Die ARGE Gentechnik-frei und der VLOG e.V. haben gemeinsam mit Unterstützern aus Politik und Wirtschaft am 25. April 2016 die erste "International GMO-free Labeling Conference" in Wien veranstaltet. Europäischen Kennzeichnungssysteme vereinbaren verstärkte Zusammenarbeit, mit dem Ziel der Annäherung und Vergleichbarkeit der Standards.

 

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