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„Bio 3.0“: So kann Bio die Landwirtschaft der Zukunft gestalten

Die Bio-Gründerverbände im D-A-CH Raum – Bio Suisse, Bioland, Naturland und Bio Austria – haben sich in den vergangenen zwei Jahren intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was es für eine zukunftsfähige Bio-Lebensmittelindustrie braucht.

In den letzten Jahren hat sich der Bio-Markt in Österreich gut entwickelt: Von 1,33 Mrd. Euro im Jahr 2014 konnte man sich bis 2016 auf 1,64 Mrd. Euro steigern (siehe Grafik). Solch eine Entwicklung ist nicht selbstverständlich und kann sich ohne weitere Auseinandersetzung mit der Zukunft auch schnell verlangsamen oder umkehren. Deshalb nahmen sich die Bio-Verbände des deutschsprachigen Raums in einer ausführlichen Diskussion der Sache an.

Nachhaltiger Umbau der Landwirtschaft nötig
Bio muss für Landwirte attraktiver werden. Es braucht Kostenwahrheit und produktionstechnische Herausforderungen müssen gelöst werden. Biologische Landwirtschaft leistet einen großen Beitrag im wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltigen Umbau der Landwirtschaft und der Bio-Anteil ist definitiv ausbaufähig.

Bildung, Konsumentenkommunikation und Bewertungsmethode
Zu den Schlüsselfaktoren gehört auch verstärkte Bildung zu den Themen nachhaltige Landwirtschaft, ökologische Zusammenhänge und Lebensmittelproduktion. Qualitätssicherung, Transparenz und Konsumenteninformation werden ebenfalls als wichtige Eckpfeiler der Bio-Produktion gesehen – die Konsumentinnen und Konsumenten sind die wichtigsten Partner. Die Etablierung einer wissenschaftlichen Bewertungsmethode für Nachhaltigkeit ist wohl eine der größten Herausforderungen. Sie ist eine wichtige Grundlage für die zukünftige Ausrichtung landwirtschaftlicher Betriebe.

Landwirtschaft ist bloß ein Teil des Systems
Die Landwirtschaft ist Teil eines größeren Lebensmittelsystems und als solche ist sie auch zu begreifen. Es braucht eine ganzheitliche Sichtweise. Nachhaltige Lösungen erfordern ein am Gemeinwohl orientiertes Wirtschaftssystem: Nicht eine Region muss die ganze Welt ernähren. Es muss den Regionen der Welt ermöglicht werden sich selbst zu ernähren.

Starke Allianzen sind der Schlüssel zum Erfolg
Diese Schlussfolgerungen der Bio-Verbände bilden eine Grundlage für ihre weitere Arbeit, um den nötigen Umbau voranzutreiben. Als ARGE Gentechnik-frei sind wir natürlich sehr an einem Ausbau der nachhaltigen Landwirtschaft interessiert. Die letzte Schlussfolgerung der Bio-Verbände besagt, starke Allianzen seien wichtig, um das Ziel zu erreichen. Nach 20 Jahren Arbeit für Gentechnik-Freiheit in Österreich (und Europa) können wir das mehr als bestätigen!

Bildrechte: Bio Austria / Bio.Politik 2/2017

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