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Detaillierte „White Paper“ zur Neuen Gentechnik

Umfangreiche Detailinformationen zu den wichtigsten Fragen rund um die Neue Gentechnik („Genome Editing“): Von den aktuellen gesetzlichen Regelungen bis zum Problembereich Nachweis – in vier „White Papers“ hat die ARGE Gentechnik-frei gemeinsam mit dem Umweltbundesamt die wichtigsten Aspekte der Neuen Gentechnik hinterfragt und aufgearbeitet.

„Ohne Gentechnik hergestellt“ als europaweiter Wachstumsmarkt

In den vergangenen Jahren haben sich kontrolliert Gentechnik-freie Lebens- und Futtermittel in vielen europäischen Ländern als wichtiger, von Konsumenten ebenso wie von Landwirtschaft und Lebensmittelhersteller geschätzter und stark nachgefragter neuer Qualitätsstandard etabliert. Konsumentinnen und Konsumenten lehnen ganz klar Gentechnik in ihren Lebensmitteln ab; und auch der Lebensmittelhandel verschließt seine Regale für Produkte, die mithilfe von Gentechnik hergestellt wurden.

Das sogenannte „Genome Editing“ – die seit einigen Jahren intensiv diskutierten Verfahren der Neuen Gentechnik wie z.B. CRISPR/Cas, TALEN oder Zinkfinger Nukleasen – könnte allerdings eine beträchtliche Bedrohung für die europaweite Gentechnik-freie Produktion mit sich bringen. In vielen Ländern drängen Befürworter der Neuen Gentechnik mit intensivem Lobbyismus auf eine Marktzulassung dieser Verfahren auch innerhalb der EU und damit auf eine Abänderung oder auch Aufweichung und Deregulierung der seit vielen Jahren gültigen und wirkungsvollen EU-Gentechnikgesetzgebung.

EuGH stellt klar: Genome Editing ist gleich zu behandeln wie bisherige Gentechnik

Aktuell hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) mit einem aufsehenerregenden Urteil am 25. Juli 2018 Klarheit verschafft: Laut EuGH sind die Verfahren des „Genome Editing“ eindeutig auch als Gentechnik definiert und müssen daher gleich behandelt werden wie bisherige GVOs: strenges Zulassungsverfahren mit Risikobewertung, Nachweisbarkeit, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung als GVO – damit auf diesem Weg Transparenz und Wahlfreiheit gewährleistet bleiben.

Eine umfangreiche Studie der DG SANTE, der Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in der EU Kommission, soll bis April 2021 Klarheit in den Umgang mit der Neuen Gentechznik bringt.

Vier detaillierte White Papers

Dies Diskussion rund um die Neue Gentechnik ist hochkomplex und auch von viel Lobbyismus geprägt, speziell seitens der Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie oder auch Saatgutwirtschaft, die der Neuen Gentechnik mit aller Macht auch in Europa den Markteinzug ermöglichen wollen.

In vier „White Papers“ hat die ARGE Gentechnik-frei in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Umweltbundesamt und zahlreichen anderen Experten versucht, Klarheit und Transparenz in die wichtigsten offenen Fragen zu bringen.

Lesen Sie hier nach:

Oder bestellen Sie die White Papers in gedruckter Form und kostenlos bei: info@gentechnikfrei.at

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