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Ei, Ei – seit vielen Jahren Gentechnik-frei

10. Oktober ist „Welttag des Eies“ – ein mehr als gut geeigneter Anlass, die Pionierleistung zu würdigen, die Österreichs Legehennenhalter für die glaubwürdige und kontrollierte Gentechnik-freie Produktion erbracht haben!

Mehr als elf Jahre ist es her, dass Toni Hubmann seine „Toni’s Freilandeier “ mit garantiert Gentechnik-freiem Futter auf den Markt gebracht hat. Im April 2003, als erstmals Eier mit dem grünen Gentechnik-frei Zeichen im Supermarkt-Regal zu finden waren, hat Toni Hubmann wegen diesem damals noch sehr ungewöhnlichen und mutigen Schritt kräftiger Gegenwind ins Gesicht geblasen – von Seiten seiner Branchenkollegen ebenso wie aus der Landwirtschaftspolitik. Mittlerweile ist die heimische Eierbranche aber dem Vorbild Hubmanns gefolgt – seit Herbst 2010 sind Österreichs Frischeier vollständig Gentechnik-frei; seit kurzem gibt es auch im Bereich der Eiprodukte und verarbeiteten Eier mehr und mehr Anbieter mit kontrolliert Gentechnik-freien Produkten.

Einer der allerersten, die dem Beispiel Toni Hubmanns gefolgt sind, war Gebhard Flatz vom Vorarlberger Sennhof: „Für mich sollte es zum Ehrencodex eines jeden Lebensmittel-Produzenten gehören, sichere und der Gesundheit zuträgliche Produkte herzustellen. Da zählt die Gentechnik-Freiheit jedenfalls dazu“ sieht es der Eier- und Nudelproduzent aus Rankweil klipp und klar. „Hochwertige Produkte herzustellen heißt für mich: Gentechnik-frei, umweltverträglich produziert und nachhaltig für unsere Nachkommen“. Daher begrüßt Flatz auch die Chance, neuerdings Soja aus europäischem Anbau einsetzen zu können: „Wir sind mit der Gentechnik-freien Fütterung führend in Europa. Dies hat den Produzenten bessere Preise ermöglicht. Durch die gute Akzeptanz seitens der Kunden konnten wir unseren Absatz erhöhen. Mit der Umstellung auf Donau Soja sind wir auf einem guten Weg und auch weiterhin europäischer Trendsetter.“

Toni Hubmann sieht sich rückblickend in seinem Weg als Eisbrecher für die Gentechnik-Freiheit bestätigt: „Wir sind und waren Vorbild in Europa. Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern wie England, Frankreich und Dänemark wächst die Nachfrage nach Gentechnik-freien Lebensmitteln. Selbst Russland hat jetzt die Einfuhr von gentechnisch veränderten Futtermitteln verboten.“ Für den steirischen Wegbereiter der Freilandhaltung ist die konsequente Weiterentwicklung der Qualität seiner Produkte eine Selbstverständlichkeit: „Durch die kleinstrukturierte österreichische Landwirtschaft können wir im europäischen Mitbewerb nur durch Top-Qualität punkten. Da zählt die Gentechnik-Freiheit ebenso dazu wie Donau Soja als regionaler Eiweißträger, optimale Haltungsform und konsequente Rückverfolgbarkeit. Wir müssen bei der Qualität an der Spitze bleiben, nur dann sichern wir unseren Bauern einen stabilen Absatz für ihre Eier.“

Auch bei Flüssigei und verarbeiteten Produkten

Der Trend zur Gentechnik-Freiheit macht auch vor verarbeiteten Produkten nicht halt: Seit 2012 hat als erster Anbieter ProOvo, einer der führenden heimischen Eiprodukte-Hersteller, Gentechnik-frei gekennzeichnete Ware im Sortiment – aus persönlicher Überzeugung, aber auch, weil dieser Qualitätsstandard mehr und mehr von Kunden aus der Lebensmittelindustrie gewünscht wird. Noch steht dieser Teil der Branche –Eiprodukte ebenso wie garantiert Gentechnik-freie Produkte mit Eiern als Bestandteil – allerdings erst am Anfang der Umstellung.

Nicht zuletzt auch, weil es noch keine Regelung für die Kennzeichnung der im Lebensmittel verarbeiteten Rohwaren gibt – hier gilt es weiter Bewusstsein zu schaffen. Es sei vor allem schwierig, den Konsumenten Mehrkosten beim Endprodukt verständlich zu machen, wenn in der Verarbeitung höherwertige Rohstoffe eingesetzt werden, weiß Rita Zwettler, Vertriebsleiterin bei ProOvo: „Dies liegt auch daran, weil die Konsumenten beim fertigen Produkt oft gedanklich keine Verbindung zum Inhaltsstoff Ei herstellen. Ebenso in der Gastronomie: Wer denkt denn schon beim Restaurantbesuch an die verwendeten Rohstoffe?“

Dass es auch anders geht, zeigt einer der jüngsten Mitgliedsbetriebe der ARGE Gentechnik-frei: Seit Anfang des Jahres sind die Nudeln aus dem Hause des steirischen Familienbetriebs Stanglnudeln garantiert Gentechnik-frei – vom Ei bis zum fertigen Produkt.

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