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Eier: Starker Salmonellenrückgang durch hochwertige Fütterung

Einen derart geringen Salmonellenbefall bei Eiern gab es in Österreich noch nie: Heuer stellten die Kontroller für das AMA-Gütesiegel die gefährlichen Bakterien bei nur 13 Legehennenbetrieben fest.* Im Jahr 2012 waren es noch 50 Betriebe.*

Im Jahr 2013 wurde die österreichische Legehennenproduktion komplett auf Gentechnik-freie Fütterung mit Donau Soja umgestellt – als weiterer wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Produktion, einzigartig in Europa. Das Donau Soja Gütesiegel stellt sicher, dass die Eier von Hühnern stammen, die ausschließlich mit zertifizierter, Gentechnik-freier Soja aus der Donauregion gefüttert wurden.

Veränderungen seit der Fütterungsumstellung

Zwei Statistiken der AMA zeigen, was sich seit der Umstellung getan hat: Das Salmonellenaufkommen sinkt seit dem Jahr 2012 kontinuierlich, während es davor – speziell im Jahr 2011 – einen eklatanten Anstieg gab. Von 50 Betrieben, in denen 2012 Verunreinigungen festgestellt wurden ist die Zahl heuer auf 13 gesunken.*

Eine weitere Aufzeichnung der AMA zeigt den Selbstversorgungsgrad Österreichs bei Eiern. Dieses Messkriterium stellt dar, wieviel Prozent der Eier in Österreich pro Jahr aus heimischer Produktion stammen und wieviel das Land importieren musste. Der Wert erreichte 2014 ein Höchststand seit 1998: 84% leistet die inländische Eierbranche; nur 16% mussten importiert werden, um den Bedarf zu decken.*

Weniger Salmonellen seit Umstellung auf Donau Soja*

Die Statistiken zeigen, dass die Umstellung auf Gentechnik-freie, europäische Soja keinerlei Verschlechterung mit sich gebracht hat – ganz im Gegenteil. Es wäre zwar wohl zu kurz gegriffen, den Salmonellenrückgang ausschließlich auf die Futterumstellung zurückzuführen. Fakt ist aber, dass hochwertiges Futter ein Schlüsselkriterium für gesunde Lebensmittel ist. Damit europäische Soja das Donau Soja Gütesiegel erlangt, muss sie strenge Qualitäts- und Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Das wird auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette kontrolliert (mehr zum Donau Soja Standard erfahren Sie hier: http://www.donausoja.org/Seiten/Donau-Soja-Standard.aspx). Auch die Kontrollen der AMA (Hygiene, Tierhaltung, Tiergesundheit, etc.) tragen zu weniger Salmonellenaufkommen bei (mehr zur Eier-Kontrolle der AMA finden Sie hier: https://amainfo.at/zusammenarbeit/informationen-fuer/landwirte/eier/kontrolle/).

Umstellung auf Donau Soja bringt keine Einbußen bei Selbstversorgung*

Der Selbstversorgungsgrad bei Eiern war in Österreich immer hoch. Der Rekord liegt bei 89% im Jahr 1995. 2014 lag er – nach niedrigeren Werten zwischen 1999 und 2010 – bei 84%. Die mitunter geäußerte Sorge, dass sich Österreich durch eine Fütterungsumstellung bei Legehennen auf zertifiziert Gentechnik-freie, europäische Soja weniger gut selbst versorgen könnte, ist daher völlig unberechtigt.

Von 2013 (das Jahr der 100-prozentigen Umstellung) auf 2014 gab es sogar einen Anstieg um 3%. Zu verdanken ist das den Initiativen von Donau Soja, die dafür sorgen, dass neben der Verfügbarkeit des Rohstoffs auch genügend Mühlen und Futtermittelwerke zur Weiterverarbeitung in Europa – und speziell rund um Österreich – zur Verfügung stehen.

*Es handelt sich um eine Statistik der AMA. Überprüft wurden nur jene Betriebe/Produkte, die das AMA-Gütesiegel tragen.

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