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Europäische Gentechnik-frei Regelungen im Vergleich

Umweltbundesamt vergleicht die Anforderungen an Gentechnik-Freiheit in Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien (englisch).

Seit der Gründung der ARGE Gentechnik-frei im Jahr 1997 ist Österreich europaweit Speerspitze bei Produktion, Kontrolle und Kennzeichnung ohne Gentechnik hergestellter Lebensmittel. Wurde diese Rolle anfangs in Europa noch belächelt, so ist dies in der Zwischenzeit eindeutig in Respekt und unbestrittene europäische Vorreiterschaft umgeschlagen. In den letzten Jahren sind in mehreren europäischen Ländern (D, F, I, LUX, auch: CH) ähnliche Kennzeichnungssysteme entstanden; andere Länder, auch im CEE-Raum, arbeiten daran. Sowohl für Hersteller und Vermarkter, als auch für Konsumenten ist die aktuelle Situation – mit teilweise deutlich unterschiedlichen Kennzeichnungssystemen in einzelnen EU-Mitgliedsstaaten – allerdings wenig zufriedenstellend. Eine europaweite Harmonisierung ist dringend vonnöten; das seit vielen Jahren in der Praxis erprobte österreichische System kann dabei europaweit als Benchmark und Messlatte gelten

Was bedeutet Gentechnik-frei? – deutliche Unterschiede im Detail
Angesichts der Unterschiede zwischen den einzelnen Systemen beauftragten der VLOG e.V. und die ARGE Gentechnik-frei das österreichische Umweltbundesamt mit einer Vergleichsstudie. Kein leichtes Unterfangen: „Schon allein die unterschiedlichen juristischen Formen – von der Verordnung über Unternehmensstandards bis zur österreichischen Codex-Richtlinie – machen den Vergleich schwierig. Allen gemeinsam ist, dass es sich um freiwillige Zusatzauslobungen handelt. Im Detail haben wir allerdings vielfältige Unterschiede festgestellt: Vom Umfang der berücksichtigten Produktionsstufen über die Grenzwerte für Verunreinigungen bis hin zu Übergangszeiten bei der Umstellung der Tierfütterung auf Gentechnik-freie Qualität“, erklärte Studienautor Dr. Andreas Heissenberger vom Umweltbundesamt.

„Der wichtigste Unterschied liegt unseres Erachtens in der Kontrolle: Nur das österreichische System sieht eine verpflichtende Kontrolle durch akkreditierte externe Kontrollstellen vor – eine angesichts der Komplexität der Gentechnik-freien Produktion wichtige Maßnahme für Transparenz und Rückverfolgbarkeit. Allein schon aus diesem Grund erscheint das österreichische System das effizienteste zu sein; überdies ist es seit langen Jahren in der Praxis erprobt,“ erklärt Dr. Heissenberger.
 

 

 

 

 

 

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