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Gentechnik-frei Gipfel in Oberösterreich

LR Hiegelsberger und der Vorstand der ARGE Gentechnik-frei bekräftigen Zusammenarbeit für eine Stärkung der Gentechnik-freien Landwirtschaft und Gentechnik-freien Markenprogrammen in der Lebensmittelproduktion.


Bei einem Treffen anlässlich der Vorstandssitzung der ARGE Gentechnik-frei in Enns stellten Vorstand und Beirat der ARGE Gentechnik-frei gemeinsam mit Agrarlandesrat Max Hiegelsberger die Weichen für eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Ausweitung der Gentechnik-Freiheit in Teilen der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Konkrete Schritte dazu sind die Unterstützung oberösterreichischer Unternehmen bei der Gentechnik-freien Produktion und die Zusammenarbeit beim Ausbau der Gentechnik-freien Sojaproduktion in der Donauregion über das Projekt Donau Soja.

Vor genau 15 Jahren – nach dem mit 1,27 Mio. Unterschriften breit unterstützten Gentechnik-Volksbegehren im Jahr 1997 – haben engagierte Unternehmen und Organisationen aus Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Handel und Umweltschutz die ARGE Gentechnik-frei, Europas führende Plattform zur Kennzeichnung Gentechnik-frei hergestellter Lebensmittel, ins Leben gerufen. Schon in der ersten Stunde waren mit der Berglandmilch und dem Handelshaus Pilstl zwei oberösterreichische Unternehmen Pioniere der Gentechnik-Freiheit. Auch in den Jahren danach waren es immer wieder oberösterreichische Betriebe, die in ihrem Segment starke Impulse setzten – wie z.B. das Projekt Iboschwein der Oberndorfer Fleisch GmbH oder das Ennser Futtermittelwerk Fixkraft.

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger sieht in der Möglichkeit von Gentechnik-freien Produktlinien einen Wettbewerbsvorteil für die heimische Landwirtschaft, der sich mit dem Wunsch der Konsumenten deckt: "Oberösterreichs Felder sind Gentechnik-frei. Dieses Argument kann die heimische Landwirtschaft noch stärker in die Wertschöpfungskette mit den Verarbeitern und dem Handel miteinbringen. Weltweit gibt es außerdem eine hohe Nachfrage nach GVO-freiem Eiweiß. Unser Ziel ist es, Potenziale, wie etwa beim GVO-freien Soja regional zu erkennen und als Einkommens-Chance auch nutzen zu können. In den Ländern im europäischen Donauraum gibt es geeignete und noch nicht genutzte Anbauflächen für die GVO-freie Soja-Produktion, in Summe ein Potenzial von bis zu 2,6 Mio. Hektar mit bis zu 7 Mio. Tonnen Jahresproduktion. Indem wir in die Forschung dort investieren und Kooperationen schaffen, sollen diese Potenziale mittelfristig genutzt werden. Diese europäische Eiweißstrategie "Donau-Soja" wird die Landwirtschaft stärken und den Konsumenten noch mehr Sicherheit geben."

„Oberösterreich nimmt in Österreich bei der Umsetzung der Gentechnik-Freiheit eine führende Rolle ein – sowohl durch die vielfältigen Bemühungen oberösterreichischer Betriebe, als auch durch Initiativen wie das Netzwerk der Gentechnik-freien Regionen“, erklärte Markus Schörpf, Obmann der ARGE Gentechnik-frei. „Die Gentechnik-freie Produktion ist eine große Chance für Österreichs Betriebe aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion, im Export ebenso wie in der Positionierung heimischer Lebensmittel als hochwertige Qualitätsprodukte. Ein enges Miteinander zwischen Wirtschaft und Politik ist dafür die beste Voraussetzung.“

Mit dem Projekt „Donau Soja“, das von der ARGE Gentechnik-frei ebenso wie vom Land Oberösterreich, dem Land Niederösterreich und dem Freistaat Bayern unterstützt wird, soll in den nächsten Jahren die europäische Sojaproduktion gefördert und ausgebaut werden – als zentrale Voraussetzung für eine Gentechnik-freie, regional abgesicherte Versorgung mit Eiweißfuttermitteln.

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