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Gesundheitsministerin Oberhauser: Österreich EU-Vorreiter bei Gentechnik-Freiheit

Mit einer umfangreichen Broschüre informiert das Gesundheitsministerium Konsumenten über die „grüne Gentechnik“ und bestätigt darin auch die Vorreiterrolle Österreichs bei der Gentechnik-freien Lebensmittelproduktion.

Ziel der Broschüre: den aktuellen Stand der Technik und Wissenschaft sachlich darstellen und Unsicherheiten bei Konsumenten mit faktenbasierten, gut verständlichen Informationen entgegenwirken. In Österreich ist die Anwendung gentechnisch veränderter Organismen streng geregelt und kontrolliert.

Was ist grüne Gentechnik?

Mit dem Begriff „grüne Gentechnik“ fasst man Anwendungen von gentechnisch veränderten Organismen in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelproduktion zusammen. Im Jahr 2013 wurden weltweit in 27 Ländern gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut – ein Großteil davon in den USA, Kanada, Australien sowie in Entwicklungs- und Schwellenländern. Grundsätzlich können GV-Pflanzen wie andere konventionelle Pflanzen verarbeitet werden. In manchen EU-Ländern, wie zum Beispiel in Spanien, Portugal oder in Tschechien, werden ebenfalls in der EU-zugelassene Pflanzen angebaut.

Warum nimmt Österreich im Bereich Gentechnik-Freiheit eine Vorreiterrolle ein?

In Österreich hingegen sind der Anbau von GV-Pflanzen und die Verwendung gentechnisch veränderter Bestandteile in der Lebensmittelproduktion gesetzlich verboten. Produkte, die GV-Organismen enthalten, sind nach EU-Gesetzgebung kennzeichnungspflichtig. Die Kennzeichnung muss auf der Verpackung klar ersichtlich sein. Der eindeutige Wunsch der österreichischen Konsumenten nach Gentechnik-freien Lebensmitteln hat jedoch dafür gesorgt, dass sich praktisch alle Handelsunternehmen strikt gegen jegliche Listung kennzeichnungspflichtiger Produkte ausgesprochen haben und dies auch konsequent einhalten.

Die EU-Regelung zur Kennzeichnungspflicht weist jedoch Lücken auf: So müssen Lebensmittel von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, nicht gekennzeichnet sein. Wirkliche Sicherheit auf Gentechnik-Freiheit geben daher nur jene Lebensmittel, die strenge Produktionskriterien einhalten mussten und laufend kontrolliert werden: Bio-Produkte und Lebensmittel mit dem grünen Kontrollzeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“. Inzwischen sind über 3.500 Gentechnik-frei gekennzeichnete Produkte am Markt – Tendenz steigend. In der Biolandwirtschaft gilt ein generelles Verbot für den Einsatz von Gentechnik – das schreibt die EU-Bioverordnung vor.

Die neue Broschüre zum Download:
http://www.bmg.gv.at/home/Startseite/aktuelle_Meldungen/Neue_Informationsbroschuere_Gruene_Gentechnik

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