ohneGEN logo
logo ARGE Gentechnik-frei
Language: English Deutsch

Gentechnik-frei stark im Trend:

Mehr als 1.500 Lebensmittel mit Kontrollzeichen "Ohne Gentechnik hergestellt". Im Frühjahr 2011 folgt Gentechnik-freies Fleisch.


Die Gentechnik-freie Lebensmittelproduktion hat sich in den letzten Jahren für die heimische Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeiter und den Lebensmittelhandel als Erfolgsrezept erwiesen: Mehr als 1.500 biologische und konventionelle österreichische Lebensmittel sind derzeit mit dem von der ARGE Gentechnik-frei vergebenen grünen Kontrollzeichen ‚Gentechnik-frei erzeugt’ (bzw. dessen Variante „Ohne Gentechnik hergestellt“) gekennzeichnet. Biologische Lebensmittel sind laut EU-Bio-Verordnung generell Gentechnik-frei; aber auch bei konventionellen Lebensmittelherstellern ist das Interesse an der Gentechnik-frei Kennzeichnung ihrer Produkte stark steigend.

„Die Nachfrage nach dem Gentechnik-frei Kennzeichen hat in den letzten zwei Jahren ganz massiv zugenommen. Österreichs Lebensmittelhersteller haben eindeutig erkannt, dass die Qualitätsauslobung ‚Gentechnik-frei erzeugt’ sowohl auf dem heimischen Markt, als auch im Export beträchtliche Marktvorteile bieten kann“ – so Ökonomierat Markus Schörpf, Obmann der ARGE Gentechnik-frei.

Zwei große Produktionsbereiche – Milch & Frischeier – komplett Gentechnik-frei
Der Großteil der aktuell als „Gentechnik-frei erzeugt“ gekennzeichneten Lebensmittel kommt  aus den Bereichen Milch- und Molkereiprodukte, Eier, Brot und Backwaren, Sojaprodukte und Cerealien. Speziell bei Milchprodukten und Eiern hat sich die Gentechnik-frei Kennzeichnung als Merkmal besonderer Qualität voll durchgesetzt: Im Frühjahr 2010 hat die österreichische Milchwirtschaft ihre komplette Produktion auf Gentechnik-frei umgestellt; im Oktober 2010 folgte die komplette Produktion der heimischen Frischeier.

Auch bei Fleisch aus konventioneller Herstellung wird die Gentechnik-freie Fütterung zum wichtigen Thema – seit Herbst 2009 gibt es erste konventionelle, Gentechnik-frei gekennzeichnete Schweinefleisch-Produkte (Produkte der Marke „Regional-Optimal“, von der Firma Fleischwaren Berger aus NÖ); ab Mai bringt die oberösterreichische Fa. Oberndorfer-Fleisch unter der Marke IBOSCHWEIN Schweinefleisch aus kontrolliert Gentechnik-freier Produktion auf den Markt. Mit weiteren gekennzeichneten Fleischprodukten ist im Laufe des Jahre 2011 zu rechnen.

„Die Fleischproduktion ist klarerweise eine absolute Schlüsselbranche für die Gentechnik-Freiheit“, erklärt Markus Schörpf. „Der Großteil der nach Österreich importierten rund 600.000 to Sojaschrot pro Jahr geht in die Fleischproduktion. Wenn es auch hier gelingt, einen wachsenden Teil der Produktion als Gentechnik-frei und damit qualitativ hochwertig auszuzeichnen, kann dies den Import gentechnisch veränderter Soja nach Österreich drastisch reduzieren. Auf dieses Ziel werden wir mit aller Intensität hin arbeiten.“ 

Gentechnik-frei: Qualitätschance für österreichische Produkte in Europa
Die Qualitätsauslobung „Gentechnik-frei“ schafft Landwirten, Verarbeitern und Handel am nationalen ebenso wie am europäischen Markt erfolgversprechende Zukunftsperspektiven, ist ARGE Gentechnik-frei Obmann Markus Schörpf überzeugt: „Die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit Pionieren aus der Lebensmittelbranche, aber auch mit dem österreichischen Handel, der die Gentechnikfreiheit schon frühzeitig als Qualitätsziel definierte, haben es den österreichischen Herstellern ermöglicht, dass sie mittlerweile im europäischen Wettbewerb die Nase vorne haben. Gentechnikfreiheit wird in den nächsten Jahren mehr denn je gefragt sein; Österreichs Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion haben damit die Chance, sich am heimischen und europäischen Markt zu profilieren.“

Österreich bei Gentechnik-frei-Kennzeichnung führend in Europa
Österreichs Lebensmittelbranche ist bei der Gentechnikfreiheit dem europäischen Mitbewerb klar voraus: Schon seit 1998 gibt es in Österreich mit der Codex-Richtlinie klare Vorgaben für Produktion und Kontrolle Gentechnik-frei erzeugter Lebensmittel; seit 1999 sind erste Bio-Produkte, seit Frühjahr 2003 auch konventionelle Lebensmittel in Gentechnik-freier Qualität am Markt – die Eierproduktion und die Milchwirtschaft haben dabei den Trend maßgeblich beeinflusst und mit gestaltet.

Nach und nach wird auch in anderen europäischen Ländern ein Regelwerk für Gentechnik-frei erzeugte Lebensmittel geschaffen. So wurde im August 2009 in Deutschland das staatliche „Ohne Gentechnik“ Kennzeichen vorgestellt - Vorbild dafür stand das österreichische Modell. Auch die Schweiz und Südtirol verfügen bereits über nationale Regelungen zur Gentechnik-frei Kennzeichnung; in Frankreich und Luxemburg stehen derartige Regelungen für vor der Veröffentlichung. Frankreichs größte Handelskette Carrefour zeichnet bereits zahlreiche Produkte mit der Qualitätsauslobung „Nourri sans GMO“ (Ohne Gentechnik gefüttert) aus.

Marktkenner werten die jüngsten Entwicklungen in punkto Gentechnikfreiheit als große Chance für heimische Landwirte und Lebensmittelverarbeiter, durch den Know-how Vorsprung in Österreich in Punkto Gentechnik-freier Produktion neue Absatzmärkte in Europa zu erschließen und langfristig bessere Preise zu erzielen.
 

Newsletter

Newsletter
facebook

Produktsuche

Wählen Sie eine Produkt-
kategorie und -gruppe aus dem Menü aus – Sie erhalten die Liste aller gekennzeichneten Produkte.

Symbolbild
ARGE Gentechnik-frei Tel: +43-1-90440-603 kontakt@gentechnikfrei.at