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Lidl plant Komplettumstieg auf nachhaltige und Gentechnik-freie Soja

Ein starkes Signal, mitten in den „Gentechnik-freien Wochen 2018“: Lidl hat sich das Ziel gesteckt, in den nächsten Jahren die Futtermittel für sämtliches Schweine- und Rindfleisch in Österreich, Deutschland und der Schweiz auf nachhaltigere, Gentechnik-freie Soja umzustellen.

Im Rahmen der „Lidl-Soja-Initiative“ bereitet die Handelskette diesen Umstieg langfristig und konsequent vor: Bereits jetzt wurden in enger Kooperation mit der Nachhaltigkeits-Plattform ProTerra Foundation Vereinbarungen mit brasilianischen Soja-Farmern getroffen, um bei diesen den Umstieg auf Soja, die nach den ProTerra Nachhaltigkeitskriterien zertifiziert wurde, langfristig zu verankern. Lidl investiert dafür in den nächsten drei Jahren siebenstellige Euro-Beträge; jährlich werden damit 147.000 Tonnen Soja zusätzlich zertifiziert.

Zahlreiche Gentechnik-freie Produkte
Schon jetzt findet sich in den rund 230 österreichischen Filialen des Diskonters ein breites Angebot von Waren mit dem Qualitätszeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“. In den nächsten Jahren soll das Fleisch bei Lidl in allen deutschsprachigen Ländern komplett auf Gentechnik-freie und nachhaltigere Fütterung umgestellt werden. Lidl ist damit die erste Supermarktkette, die dies als klares strategisches Ziel formuliert hat.

„Die ‚Lidl-Soja-Initiative‘ leistet einen wichtigen Beitrag, um den nachhaltigeren, Gentechnik-freien Sojaanbau in Brasilien zu stärken“, freut sich Augusto Freire, Vorsitzender der ProTerra Foundation. Langfristige Abnahmevereinbarungen verbessern Produktions- und Lebensbedingungen der Sojafarmer und ermöglichen diesen, den Mehraufwand für kontrolliert Gentechnik-freie und nachhaltige Soja leisten zu können.

Zuverlässiger Qualitätsstandard für nachhaltige Soja
Der ProTerra Standard zertifiziert ausschließlich Gentechnik-freie Soja entlang der gesamten Lieferkette. Der Standard verpflichtet zu nachhaltigeren landwirtschaftlichen Praktiken für gesteigerte Bodenfruchtbarkeit, die Erhaltung der Artenvielfalt sowie effizientes Wassermanagement. Er unterstützt die ErzeugerInnen beim Verzicht auf international verbotene Pestizide. Für bessere Arbeitsbedingungen und den Schutz der Gemeinden gibt der ProTerra Standard klare Kriterien für Arbeitssicherheit und gegen Kinder- bzw. Zwangsarbeit vor.

Der Standard wurde bereits 2004 in Abstimmung mit einer breiten Vielfalt internationaler Stakeholder eingeführt und wird von der ProTerra Foundation überprüft und gemanagt. Auch die ARGE Gentechnik-frei ist im Vorstand von ProTerra vertreten.

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