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Österreichs „Genuss Regionen“ stellen vollständig auf Gentechnik-frei um

Der Vormarsch der Gentechnik-freien Lebensmittelproduktion in Österreich geht weiter: Mit der Kulinarik-Initiative „Genuss Region Österreich“ wird die stärkste Regionalmarke des Landes bis zum Jahr 2020 alle ihre Produkte auf Gentechnik-freie Produktion umstellen.

Copyright: ARGE Gentechnik-frei

„Die geplante Umstellung aller Produkte aus den ‚ Genuss Regionen‘ zeigt klar, dass die Auslobung ‚ohne Gentechnik‘ zu einem zentralen Qualitätsmerkmal für österreichische Lebensmittel geworden ist“, freut sich Florian Faber, Geschäftsführer der ARGE Gentechnik-frei, über die Entscheidung.

Die Genuss Regionen tragen durch ihre Arbeit maßgeblich zur Stärkung der kleinstrukturierten Landwirtschaft und zur Verankerung der regionalen Qualitätsproduktion in Österreich bei. Darüber hinaus bemüht sich die Kulinarik-Initiative darum, das Bewusstsein für den Konsum regionaler Lebensmittel beim Einkauf ebenso wie in der Gastronomie zu schärfen. Für jede einzelne Genussregion wird dabei typisches, traditionelles Leitprodukt interpretiert. Die gemeinsame regionale Vermarktung erhöht die Wertschöpfung und soll bei Herstellern ebenso wie bei Konsumenten ein besonderes Qualitätsdenken verankern.

Fütterung in der Schweinezucht als Knackpunkt

Als neuralgischer Punkt galt in der Vergangenheit die Schweinezucht: Bislang gab es noch fünf Genuss Regionen, in denen Gentechnik-Soja aus Übersee an die Tiere verfüttert wird. Damit soll nun Schluss sein: „In den kommenden zwei Jahren werden wir auch jene Regionen, die noch nicht ausschließlich mit Futter aus regionalem Anbau versorgt sind, zukunftsfit machen“, erklärt Margareta Reichsthaler, Obfrau der Genuss Regionen Österreich. Bis ins Jahr 2020 sollen die Tiere in den österreichischen Genuss Regionen zu 100 Prozent mit regionalen, Gentechnik-freien Futtermitteln gefüttert werden.

„Die Schweinezucht österreichweit auf Gentechnik-freie Fütterung umzustellen ist die große Herausforderung für die nächste Zeit“, weiß Florian Faber. „Nach wie vor werden jährlich rund 250.000 Tonnen Gentechnik-Soja an Österreichs Schweine verfüttert. Hier ist verstärktes Qualitätsdenken gefragt, denn Österreichs Konsumenten lehnen Gentechnik im Tierfutter und in Lebensmitteln eindeutig ab.“

Bislang werden primär Bio-Schweine sowie Schweine aus besonderer Qualitätsproduktion, wie z.B. von den Herstellern Gourmetfein, Berger oder Hütthaler, sowie bei den Handelsmarken „Fairhof“ (Hofer) und „TANN Heimathöfe“ (Spar) Gentechnik-frei gefüttert. „Die Umstellung der Genuss Regionen auf Gentechnik-freie Produktion zeigt: Qualitätsprodukte haben längerfristig nur dann eine Chance auf dem heimischen Markt, wenn sie ohne Einsatz der Gentechnik entstehen“, sieht Faber klaren Handlungsbedarf für die heimischen Schweinezüchter.

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