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Rotweißroter Soja zunehmend gefragt

Noch großes Potential auf einem ungesättigten Markt: So bewertet der Verein Soja aus Österreich, ein Zusammenschluß von Soja-Bauern, Verarbeitern und Lebensmittelproduzenten, aktuell die Erfolgsaussichten für gentechnikfrei erzeugtes Soja aus heimischen Anbau.

 

 
Die Wachstumsraten für den Speisesoja-Markt liegen laut Experten bei 20%, der EU-Speise-Sojamarkt umfasst bereits 220.000 t pro Jahr. Die Nachfrage speziell nach gentechnikfreien Sojaprodukten steigt. Das Sojaanbaupotenzial in Österreich wird für die nächsten Jahre mit 50.000 ha prognostiziert. Heuer wurde der Anbau mit 34.000 ha um 40% gegenüber Vorjahr ausgedehnt. In der Fütterung könne die Eiweißlücke von 600.000 t Sojaimport zwar nur verkleinert werden. Eine eigene Sojamühle wäre mit einer wirtschaftlichen Mindestkapazität von 300.000 t pro Jahr nicht auslastbar.

Für die Lebensmittelproduktion bietet die Saatbau Linz-Tochter CropControl bislang 600 Vertragslandwirten die Abnahme der Ernte zu fixen Konditionen. 2009 wurde für konventionelle Sojabohne zwischen 290 und 320 €/t bezahlt, Bioqualität wurde um 540 €/T abgekauft. Für heuer erwartet Crop Control ähnliche Preise. Manche Landwirte haben die Vorzüge der Sojabohne für die Schweine- und Geflügelhaltung schon in den 80er Jahren längst entdeckt wie z. B. Landwirt Christian Langmayr aus Ansfelden: "Soja passt ideal in die Fruchtfolge. Der Erntezeitpunkt nach Weizen aber vor dem Mais, hilft uns die Mähdrescher besser auszulasten.“

An neuen Projekten wie etwa der GVO-freien Eierproduktion wird bereits gearbeitet. Laufend werden auch neue Sorten entwickelt.

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