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„Vienna Declaration“ ruft zu europaweiter Harmonisierung der Gentechnik-frei Kennzeichnung auf

Mit der Verabschiedung der „Vienna Declaration“ endete der Gentechnik-frei Gipfel am 25. April in Wien.

Bei der eintägigen Konferenz fand erstmals ein intensiver Meinungsaustausch zwischen Vertretern unterschiedlicher nationaler Gentechnik-frei Kennzeichnungssysteme statt. Die von allen Teilnehmern unterzeichnete „Vienna Declaration“ setzt den Auftakt zu verstärkter gegenseitiger Anerkennung und zu einer Zusammenarbeit in Richtung europäi­scher Harmonisierung der Anforderungen an Produktion und Kontrolle Gentechnik-freier Lebensmittel.

Österreichs Politik setzt sich europaweit für Gentechnik-frei ein

„Die Diskussionen im Rahmen der Konferenz haben gezeigt, dass für die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Organismen eine gemeinsame EU-weite GVO-frei Kennzeichnung sehr wünschenswert wäre“, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser bei der Unterzeichnung „Mit der Unterzeichnung der ‚Vienna Declaration’ ist es gelungen, ein wichtiges Signal in diese Richtung auszusenden." Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter unterstreicht die führende Rolle Österreichs in diesem Prozess: „Mit der ‚Vienna Declaration’ haben wir das Fundament für eine europaweite Kennzeichnung von Gentechnik-freien Produkten gelegt. Österreich ist in diesem Bereich europäischer Vorreiter. Alle – von der Landwirtschaft über den Lebensmittelhandel bis hin zur Politik – ziehen zum Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten an einem Strang.“

Bislang sind die europäischen Gentechnik-frei Kennzeichnungsregelungen national definiert. Kennzeichnungssysteme bestehen bereits in Österreich, Deutschland, Slowenien, Frank­reich, Luxemburg und Italien; mit Jahresende 2016 startet Ungarn mit einem neuen Kennzeichnungs­system. Auch in Bosnien & Herzegowina, Serbien und Belgien sind vergleichbare Systeme in Vorbereitung.

„Vienna Declaration“: Harmonisierung nützt Konsumenten ebenso wie Herstellern

Angesichts der wachsenden Marktrelevanz Gentechnik-freier Produkte in Europa sei ein gemein­samer europäischer Zugang bei der Gentechnik-frei Kennzeichnung dringend notwendig, heißt es in der „Vienna Declaration“. Die verstärkte Kooperation würde das Vertrauen der Konsumenten in transparente, vergleichbare und glaubwürdige Lebensmittelkennzeichnung festigen. Gleichzeitig würden damit europaweit vergleichbare Anforderungen für Hersteller und Vermarkter von Futter- und Lebensmitteln geschaffen – als wichtige Voraussetzung für ein weiteres Wachstum der Gentech­nik-freien Produktion in Europa.

„Heute wurde ein Meilenstein für die Gentechnik-freie Produktion gesetzt“, freut sich Florian Faber, Geschäftsführer der ARGE Gentechnik-frei am Tag der Unterzeichnung der „Vienna Declaration“:„Vor ein paar Jahren noch waren Gentechnik-freie Lebensmittel eine kleine Nische, primär auf dem österreich­ischen Markt. Mittlerweile wächst auch in Deutschland, Italien sowie in den Ländern des Donauraums die Nachfrage nach Gentechnik-freien Lebensmitteln signifikant an. Die kontrolliert Gentechnik-freie Produktion ist zu einem von Konsumentinnen und Konsumenten in ganz Europa geschätzten Qualitätsmerkmal geworden. Gegenseitige Anerkennung, Vergleichbarkeit der bestehen­den Standards und die Entwicklung eines gemein­samen europäischen Zugangs zur Gentechnik-frei Kennzeichnung sind zentrale Herausforderungen für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in Europa. Der heutige Tag war dazu eine wichtige Weichenstellung!“, so Faber.

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