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Wechsel im Vorstand der ARGE Gentechnik-frei

Bei der Generalversammlung am 26. April 2016 gab es einen Wechsel im Vorstand: Wech-Geschäftsführer Dr. Karl Feichtinger wurde als Nachfolger von Gründungsmitglied Anton Hubmann in den Vorstand gewählt.

Anton Hubmann, der als Vorreiter seiner Branche bereits im April 2003 die Fütterung seiner Legehennen auf GVO-freies Futter umstellte, zieht sich nach 19 Jahren Vorstandstätigkeit aus dem Vorstand der ARGE Gentechnik-frei zurück. Seine Expertise bleibt der ARGE Gentechnik-frei allerdings erhalten: Hubmann wird ab sofort den Beirat als Vertreter aus dem produzierenden Bereich verstärken und in dieser Funktion den Vorstand unterstützen.

„Toni Hubmann ist und war nicht nur einer der allerwichtigsten Vorreiter bei der Umsetzung der Gentechnik-freien Produktion – er war über viele Jahre eine wichtige Stütze des Vorstands und hat damit die Entwicklung und die Erfolge der ARGE Gentechnik-frei maßgeblich mitgestaltet. Wir danken ihm für sein großes Engagement und freuen uns darüber, dass er uns auch weiterhin als Beirat unterstützen wird“, erklärte Obmann Markus Schörpf bei der Generalversammlung.

Einsatz für den Ausbau der Gentechnik-Freiheit – insb. bei Gastronomie und Gemeinschaftsküchen

Zu seinem Nachfolger im Vorstand wurde einstimmig Dr. Karl Feichtinger, Geschäftsführer der Wech Geflügel GmbH, gewählt. Der Absolvent der Universität für Bodenkultur arbeitet seit 1996 beim Kärntner Geflügelproduzenten Wech; 1999 übernahm er mit zwei Kollegen die Geschäftsführung der Wech-Gruppe und zeichnet für die Bereiche Vorproduktion, Marketing und Logistik verantwortlich. Mit insgesamt drei Standorten in Österreich schlachtet und vermarktet das Unternehmen rund 25% der österreichischen Masthühner sowie 75% der österreichischen Puten. Darüber hinaus gibt es auch in Ungarn einen Verarbeitungsbetrieb und in Slowenien ein Handelsunternehmen. Insgesamt beschäftigt die Wech-Gruppe 750 Mitarbeiter und hat 220 Bauern als Partner.

Im März 2012 hat Wech, zeitgleich mit der restlichen Mastgeflügel-Branche, die komplette Produktion auf Gentechnik-freie Fütterung umgestellt: „Der Großteil unserer Kunden schätzt dies und ist damit auch bereit, den Mehraufwand entsprechend abzugelten“, erklärt Karl Feichtinger. Für das Unternehmen sei von allem Anfang an nur die hundertprozentige Umstellung vorstellbar gewesen; auch wenn damit nicht der komplette Mehraufwand abgedeckt sei. Noch seien nicht alle Hürden endgültig beseitigt: Häufig würden Probleme der Gentechnik-freien Fütterung zugeschoben, sodass sich manche Betriebe Partner suchen, die diese nicht verlangen. „Die Gentechnik-freie Fütterung ist allerdings bei der Auslobung der österreichischen Herkunft ein wesentlicher Part“,  weiß Karl Feichtinger. „Die Konsumenten erwarten dies von ihrem Geflügel. Die Gentechnik-freie Produktion ist daher in Zukunft nicht mehr wegzudenken.“

Herausforderungen sieht Karl Feichtinger noch einige auf die Gentechnik-freie Produktion zukommen: „Mehr Aufklärung und Transparenz wäre wünschenswert. Speziell im Bereich der Gastronomie und der Gemeinschaftsküchen wartet noch viel Arbeit auf uns.“ Diese, so sein Ziel, will er auch in seiner neuen Rolle als Vorstandsmitglied der ARGE Gentechnik-frei verstärkt in Angriff nehmen.

Neben dem neuen Vorstandsmitglied Karl Feichtinger wurden Obmann Markus Schörpf, Rupert Bauinger (GGT), Tanja Dietrich-Hübner (REWE International), Thomas Fertl (Bio Austria), Franz Hölzl (SPAR Österreich), Josef Niederschick (Hofer) und Friedrich Tiroch  (Obersteierische Molkerei) für ein weiteres Jahr als Vorstandsmitglieder wiedergewählt.

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